African Nudes

Als Blogger wünscht man sich natürlich Feedback, und wenn die Leserinnen und Leser schon zu scheu sind, auf die „Gefällt-mir“-Buttons zu drücken oder gar einen Kommentar zu posten, dann kommt der Blogbetreiber ihnen wenigstens auf die Schliche, wenn er ab und zu in die Statistiken schaut, die ein so guter Blogdienst wie WordPress selbstverständlich anbietet. Also schaut man mal nach, auf welchen Seiten die Besucher sich so herumtreiben (in meinem Fall heute bei den Beiträgen über Hugo Rase, die Krabbenkutter, die Windparks auf der Nordsee und über Big Easy (um nur die beliebtesten an diesem Tag  zu nennen). Ich erfahre auf dem Wege auch, dass die meisten Besucher über Facebook kommen, einige von den Blogrolls befreundeter Blogs hierher geleitet wurden, neuerdings auch ein paar über google+ zu mir finden. Und dann gibt es eine weitere interessante Rubrik, in der man nachschauen kann, was die User auf die Seite getrieben hat: die Suchanfragen.

Und da wird’s interessant. Heute zum Beispiel haben Besucher zuvor nach neuen Fischkuttern gesucht, nach dem Freilichtschauspiel in Dangast, dem letzten Juden von Jever, nach Claus Fischer und, und, und. Offenbar sind sie alle fündig geworden, sonst wären sie ja nicht auf meinem Blog gelandet.

Bis auf einen, den ich zumindest im Verdacht habe, ein Mann zu sein. Er hat wohl irgendwie rausgekriegt, dass es im Friesenblog auch um Afrika und afrikanische Frauen geht. Wie mag er enttäuscht gewesen sein, als er die wunderbaren Bilder gesehen hat, die sich auf dieser Seite finden: Frauen in Ghana. Nur leider entsprachen sie wohl nicht seiner Suchanfrage. Sie lautete „nacktbilder von afrikanischen buschfrauen“. Sorry, mein unbekannter Fan. Damit kann ich nun gar nicht dienen …

Postscriptum (23.8.): Steht das Wort „Nude“ erst einmal auf der Internetseite, ist der Zuspruch gewiss: Friesenblog bei dieser Google-Abfrage inzwischen auf Platz 1. Unglaublich …

Wieske: Pressekodex dient fairem Journalismus

Berlin – Der Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Lokalzeitungen, Martin Wieske, hat Kritik der Springer-Presse am Deutschen Presserat zurückgewiesen. „Die Zeitungen sind gut beraten, sich auch weiterhin an den Regeln des Deutschen Presserates zu orientieren“, sagte Martin Wieske in Berlin.

Die freiwillige Selbstkontrolle und der Pressekodex seien von den deutschen Zeitungen und Zeitschriften seit Jahrzehnten anerkannt und dienten einem fairen Journalismus, heißt es in einer Mitteilung des VDL. Natürlich unterliege auch der Pressekodex in einer sich ständig ändernden Medienwelt hin und wieder einer Überprüfung. Und sicher könne es bei der Bewertung von Veröffentlichungen auch in Einzelfällen mal zu unterschiedlichen Auffassungen kommen.

Es gebe aber keinen Anlass, die ethischen Grundsätze grundsätzlich und bewusst in Frage zu stellen und die Öffentlichkeit auch noch dagegen aufzuwiegeln, wie kürzlich in der „Bild“-Zeitung geschehen. „Wir sollten aufpassen, dass die gesamten Branche auf diese Weise keinen Schaden nimmt“, so der VDL-Geschäftsführer.

Street Art Festival Wilhelmshaven – ein Super-Event

DSC_5629Das 1. Internationale Street Art Festival in Wilhelmshaven ist vorbei. Es war ein tolles Event, das nach einer Fortsetzung schreit. 20 Künstler aus fünf Ländern schufen großartige Werke auf dem Pflaster der Wilhelmshavener Fußgängerzone. Leider sind die Arbeiten vergänglich. Doch als Fotografien überdauern sie. Ein paar Kostproben hier:  Street Art Festival auf 7 Seiten. Einfach durchklicken!

Küstenfischer kämpfen mit leeren Netzen

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Bild: Fischer in Ghana, Westafrika (Foto: Helmut Burlager)

Friesland/Senegal. Ein westafrikanischer und ein norddeutscher Fischer ziehen gemeinsam an einem Tau, um ein Segel zu hissen. Nur ein Augenblick, aber mehr Symbolik geht nicht, als Gaoussou Gueye aus dem Senegal an Bord des Museumskutters „Gebrüder“ vor Wangerooge im Wattenmeer kreuzt. Ein interessanter Bericht von Dieter Sell auf evangelisch.de Zum Artikel

Wochenblatt mit neuem Online-Auftritt

Neue Optik, mehr Inhalt, mehr Kommunikation mit den Nutzern: Soeben sind die neuen Seiten des Jeverschen Wochenblatts online gestellt worden:

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Wie aus Stroh Gold wird

Ausstellung „Flachs zum Leinen – Stroh zu Gold im Landrichterhaus Neustadtgödens

Sande – Das Museum im Landrichterhaus in Neustadtgödens präsentiert noch bis Ende Oktober die Sonderausstellung „Flachs zum Leinen – Stroh zu Gold“.

neu-1 In der Ausstellung wird die große Bedeutung, die der Flachsanbau und dessen Weiterverarbeitung für den Ort und die Region hatten, gezeigt.

Neben der Produktion war der Handel, vor allem über die mennonitische Gemeinde Neustadtgödens nach Holland, ein wichtiger wirtschaftlicher Impulsgeber.

In Neustadtgödens und der angrenzenden Friesischen Wehde entwickelten sich stark exportorientierte Zentren der Leinenproduktion. Daneben war das Spinnen und Weben über Jahrhunderte aber auch eine alltägliche Betätigung vor allem der ländlichen Bevölkerung.

Die Tätigkeit des Spinnens und Webens war so allgegenwärtig, dass sie Einfluss auf den deutschen Sprachgebrauch genommen haben und sich in vielen Erzählungen und Märchen, wie Frau Holle, Dornröschen, Rumpelstilzchen u.v.m. wiederfinden. Die Ausstellung „Flachs zum Leinen – Stroh zu Gold“ möchte einen Faden spinnen von der Verarbeitung des Flaches zum fertigen Leinen, den Verhältnissen in Ostfriesland und speziell in Neustadtgödens und dem literarischen Niederschlag der Flachsverarbeitung in den Märchen.

Von richtig falschem Deutsch und falschem richtigen Deutsch

„Wer gehört datt Fahrrad im Flur?“ – Neues und Köstliches von Elisa aus Esens: Frau Groka fällt in einen komatösen Akkusativ

Das ist Elisa

 

Wetterhahn und Wetterschwan

Mein lieber Schwan: Ob sich auf ostfriesischen Kirchen ein Wetterhahn oder ein Schwan auf dem Dach im Winde dreht, daran erkennt man, welcher Konfession die protestantischen Christen in dieser Gemeinde sind: Zum Artikel

Social Business schnell erklärt

Seven Principles of Social Business, by Muhammad Yunus

Muhammad Yunus hat sie flüchtig auf einem Schmierzettel niedergeschrieben. Auf Deutsch übersetzt, klingen die sieben Prizipien für soziales Unternehmertum etwa so:
7 Prinzipien