Marienbank kann an den Start gehen

Entwicklungshilfe: Jetzt ist schon die vierte Mikrobank in Gründung

Von Helmut Burlager

Kreditnehmerinnen in Wa im Norden Ghanas. Sie produzieren Erdnüsse für den Straßenverkauf.

Jever – „Gründe eine Bank mit Herz“, appellierte vor einem Jahr die Entwicklungshilfeorganisation Opportunity International Deutschland, die vom Freundeskreis Weser-Ems starke Unterstützung erfährt. In Jever nahm man den Aufruf sehr wörtlich: Drei Mikrobanken mit einem Startkapital von je 5000 Euro sind schon gegründet, für eine vierte werden schon Spenden gesammelt. An den Start gehen kann jetzt auch die „St.-Marienbank“, deren finanzieller Grundstock vor einem halben Jahr aus Anlass des 475. Stadtjubiläums von Jever gelegt wurde.

Opportunity International leistet weltweit Entwicklungshilfe durch Mikrofinanz-Angebote wie Kleinkredite, Mikrosparen, Mikroversicherungen oder kleine Privatschulen. Der Freundeskreis Weser-Ems unterstützt seit Jahren vor allem Projekte in der Voltaregion im westafrikanischen Ghana, mittlerweile wurden mehr als 400.000 Euro dafür gesammelt. Das Geld fließt im Empfängerland in einem Kreislauf von Ausleihungen und Rückzahlungen, Einzahlungen und Wiederausleihungen. Davon profitieren zahlreiche Familien, die sonst von keiner Bank Geld bekommen würden, und die mit den Darlehen kleine wirtschaftliche Existenzen gründen können. Von dem Erfolg der Arbeit haben sich die Mitglieder des Freundeskreises in Jever bei mehreren Besuchen in Ghana überzeugen können.

„Bank mit Herz“ ist ein neues Instrument, Spenden für diesen guten Zweck zu sammeln. Für jeweils 5000 Euro kann eine neue kleine Genossenschaftsbank ins Leben gerufen werden, die Spender erhalten dann für eine gewisse Zeit Berichte über die Entwicklung genau dieser Mikrobank. Aus Anlass der Grundsteinlegung für das St.-Annen-Quartier hatte Investor Dr. Karl Harms zusammen mit der Ev.-luth. Kirchengemeinde Jever die erste „Bank mit Herz“ ins Leben gerufen, sie trägt den Namen „St.-Annen-Bank“.

Auf einem gemeinsamen Gemeindefest der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde wurde dann im Sommer als Geschenk der Kirchen zum Stadtjubiläum die St.-Marien-Bank in Erinnerung nicht nur an die Mutter Jesu, sondern auch an das Fräulein Maria von Jever gestartet. Am Silvestertag wurde mit einer Kollekte im letzten evangelischen Gottesdienst des Jahres auch dieser 5000-Euro-Topf voll und wird nun in Ghana zu einer weiteren Bankgründung führen. Doch ebenfalls ausgelöst durch das erwähnte Gemeindefest hatte bereits der Jeveraner Benno Lockmann, der der katholischen Kirchengemeinde St. Benedikt angehört, 5000 Euro für eine weitere Mikrobank gespendet. Die trägt den Namen seiner Ehefrau und heißt „Elisabethbank“.

Inzwischen hat eine Kirchenälteste der lutherischen Gemeinde mit einer Spende den Startschuss für eine vierte „Bank mit Herz“ gegeben, die noch keinen Namen trägt, an der sich aber jeder Interessierte mit Zuspenden beteiligen kann. Die Kontonummer lautet 118 003 9009 bei der Volksbank Jever, Bankleitzahl 28262254, Stichwort „Bank mit Herz“.

Neben diesen Mikrobank-Projekten befasst sich der Freundeskreis Weser-Ems zurzeit mit landwirtschaftlichen Projekten in Ghana und mit der Gründung von Mikroschulen. Opportunity International Deutschland hat außerdem gerade ein neues großes Mikrofinanz-Projekt in Indien gestartet.

Lesen Sie auch: St. Annenbank, eine Bank mit Herz

Zur Seite von Opportunity Inernational:  www.oid.org

Nordseereport: Winter in Friesland

Sendung: Sonntag, 22. Januar 2012, 18.00 – 18.45 Uhr, NDR Fernsehen

Jever/Wangerooge – In der Januar-Ausgabe des „Nordseereports“ im NDR Fernsehen sind Moderatorin Britta von Lucke und ihr Team unterwegs in Friesland.

Eines der Wahrzeichen Frieslands: der Schlossturm in Jever. Der Nordseereport stellt die Urlaubsregion vor.

Friesland ist ein ganz besonderes Land, wo Ebbe und Flut die Landschaft und das Leben prägen. Der „Nordseereport“ macht Station in der Blaudruckerei in Jever. Sie führt die Tradition der alten norddeutschen Blaudruckereien fort und arbeitet bis heute mit einer 400 Jahre alten Rezeptur.

Außerdem steht der Besuch des Schlosses Gödens auf dem Programm. Das romantische Wasserschloss brannte im Jahre 1669 vollständig nieder und wurde 1671 von Freiherr Haro Burchard von Frydag in seiner jetzigen Form wieder aufgebaut. Das im niederländischen Renaissancestil erbaute Gebäude ist heute in Privatbesitz des Grafen von Wedel, der hier mit seiner Familie auch wohnt und eine ganz persönliche Schlossführung verspricht.

Sehenswert ist auch der Neuenburger Urwald in der friesischen Wehde. Graf Anton Günther hatte hier vor fast 400 Jahren den Holzeinschlag verboten und sorgte damit für ein ganz besonderes Stück Natur. Seit 1943 ist der kleine Neuenburger Urwald Naturschutzgebiet. Hier kann man den Wald von seiner ganz ursprünglichen Seite entdecken, mit Bäumen, die über 800 Jahre alt sind.

Außerdem zeigt der „Nordseereport“ Friesische Küche zum Genießen in Jever. Und das Team begibt sich auf die einzige Insel des Landkreises Friesland: Wangerooge.

Der „Nordseereport: Winter in Friesland“ läuft am kommenden Sonntag, den 22.1.2012 um 18.00 Uhr im NDR Fernsehen. Wiederholt wird die Sendung am 23.1. um 1.40 Uhr sowie am 24.1. um 6.00 Uhr.

Die Nordsee und die Niedersachsen – mehr über dieses Verhältnis sowie vielseitige Themen präsentieren Peter von Sassen und Britta von Lucke alle vier Wochen sonntags in der Zeit von 18.00 bis 18.45 Uhr im NDR Fernsehen. Die Zuschauer erfahren mehr über die Grenznachbarn, mehr über die Nordsee und anrainende Länder. Über Kulinarisches, über Landschaften und Natur, über Musik und Kunst, über alte Kulturgüter und natürlich über die Menschen, die rund um die Nordsee leben. Der Nordseereport wird über Kabel bundesweit, über Satellit europaweit ausgestrahlt.

Jevers fünfte Jahreszeit: das Püttbier

Am Montag nach Heilige Drei Könige feiert Jever ein besonderes Fest, das Püttbier. Ein Nachbarschaftsfest mit besonderer Tradition, geht es doch auf eine Art Lebensmittelverordnung zurück: Es dreht sich um sauberes Wasser.

Wangerpütt

Auf dieser historischen Aufnahme ist die Püttacht Wangerstraße zu sehen, eine von mehr als einem Dutzend historischer Püttgemeinschaften, die bis auf den heutigen Tag einmal im Jahr zusammenkommen, um die Rechnungslegung der Pütt (des Gemeinschaftsbrunnens) zu beschließen und einen neuen Püttmeister zu küren – und um kräftig zu feiern.

Mehr über das Püttbier in einem Artikel, der weitgehend auf Recherchen und einem vor fünf Jahren verfassten Text von Jevers früherem Stadtdirektor Ingo Hashagen fußt, hier: Zum Beitrag

Das Friesenblog-Weihnachts-Bilderrätsel

Da rechnet man stündlich mit dem Rücktritt des Bundespräsidenten und sucht schon mal Archivbilder raus. Und dann kündigt er uns vertrauensvolle Zusammenarbeit auch 2012 an. Na schön. Und was mache ich nun mit dem Bild? Ein Bilderrätsel vielleicht? Der erste, der dem Friesenblog alle sechs Personen auf diesem Bild in der richtigen Reihenfolge von links nach rechts mit vollem Namen benennen kann, der kriegt von mir, der kriegt, na was kriegt er denn? Ich werde mir was einfallen lassen. Also: Einfach eine Mail an friesenblogger@googlemail.com und her mit den Namen.

Und ansonsten: Ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr wünscht

der FRIESENBLOG

PICT0054

P.S.: Das Bild entstand am 11. April 1994 in Waddewarden. Da hatte jemand Geburtstag…

P.P.S.: Na gut, ich gebe mich auch mit Teilergebnissen zufrieden. Mal sehen, wer die meisten Personen auf dem Bild benennen kann …

Kleinkredite durch Spenden aus Weser-Ems

Das Genossenschafts-Magazin Weser-Ems berichtet über eine Veranstaltung von Opportunity International in Jever. Zum Bericht

Unternehmer

Aktion für die Tafel: Kauf ein Teil mehr

An diesem Sonnabend im Famila-Markt Jever

DSC_4845Jever – Der Lions Club Jever und der gerade neugegründete Leo-Club „Achtern Diek“ starten an diesem Sonnabend eine großen Spenden-Aktion zugunsten der jeverschen „Tafel“.

Bei „Famila“  in Jever, der bereits zu den Unterstützern der „Tafel“ gehört,  werden die ehrenamtlichen Mitglieder beider Clubs den ganzen Sonnabend, von 8 bis 20 Uhr, nach dem Motto „Kauf ein Teil mehr“ um eine Lebensmittelspende für bedürftige Familien im Jeverland bitten.

Bild: Sie zeigen schon mal, welche Produkte für eine Spende zugunsten der Tafel ideal wären. Von rechts Luise Eden, Vorsitzende der Tafel, stellvertretender Marktleiter Thorsten Huismann, Lions-Präsident Andreas Kreye und der Initiator und Organisator der Aktion, Martin Schadewald. Foto: Cornelia Lüers

Am Sonnabend werden alle Kunden gebeten, ein länger haltbares Lebensmittel zusätzlich zu kaufen und für die „Tafel“ zu spenden. Die Spenden werden dann in bereitgestellten Einkaufswagen im Kassenbereich gesammelt und von den Mitarbeitern der Tafel in der Weihnachtszeit an die betreuten Familien ausgegeben.

Bereis im Eingangsbereich werden die Kunden einen Handzettel von den Mitgliedern der beiden Service-Clubs  bekommen, auf denen länger haltbare Produkte aufgeführt sind, die besonders gebraucht werden, wie zum Beispiel H-Milch, Kaffee, Tee, Konserven, Reis, Nudeln und Marmelade.

“Das ist eine ganz tolle Aktion“, freut sich Luise Eden, Vorsitzende der „Tafel“ in Jever, und hofft, dass viele der sicherlich Tausenden von Kunden am Sonnabend ein zusätzliches Lebensmittel einkaufen werden.

Was man sinnvollerweise kaufen könnte: Einkaufsliste

© Cornelia Lüers, Jeversches Wochenblatt

Postscriptum, 12. Dezember: Die Aktion ist sensationell gut gelaufen. 25 Einkaufskörbe voll mit Lebensmittel im Wert von schätzungsweise 2500 Euro für die Tafel. Hier der Bericht von Eva Hanken im Jeverschen Wochenblatt:

25 gefüllte Einkaufswagen für die jeversche Tafel

Spendenaktion/ Lions und Leo Club nach dem Motto: „Kauf ein Teil mehr“

Jever – „Ein Teil mehr zu kaufen“ zauberte zahllosen Kunden von „Famila“ in Jever am vergangenen Sonnabend ein Lächeln ins Gesicht. Denn: Dieses zusätzliche „Teil“, ein länger haltbares Lebensmittel, kommt der jeverschen „Tafel“ zugute.

Die ehrenamtlichen Mitglieder des Lions Clubs Jever und des neugegründeten Leo Clubs „Achtern Diek“ baten die Kunden von „Famila“ im Zeitraum von 8 bis 20 Uhr um eine Lebensmittelspende. „Das läuft hier wie ein Länderspiel“, freute sich Andreas Kreye, Präsident des Lions Clubs Jever. Es mache wirklich Spaß zu sehen, wie gerne die Menschen dazu bereit sind, abzugeben.

Das bewies auch ein Kunde, der einen rappelvollen Einkaufswagen vor den Mitarbeitern der Tafel und den Mitgliedern des Lions und Leo Clubs abstellte. Er nahm lediglich Olivenöl aus diesem Einkaufswagen heraus und schenkte den großen Rest den Mitwirkenden der Spendenaktion mit den Worten „Das ist eine solch tolle Aktion!“

„Der Lions Club Jever ist sehr froh darüber, dass Famila bereit ist, für diese Aktion mit uns zu kooperieren, so Stephan Rüstmann, Mitglied des Lions Clubs Jever. Auch Thorsten Huismann, stellvertretender Marktleiter begrüßte die Spendenaktion: „Es war eine rundum gelungene Veranstaltung“.

Rund 140 bedürftige Familien aus dem Jeverland werden sich über das Resultat der Spendenaktion von 25 gefüllten Einkaufswagen, jeweils im Wert von mindestens 100€ sehr freuen. „Ich bin wirklich überwältigt von dem großen Interesse der Kunden“, so Luise Eden, Vorsitzende der Tafel. Sie freue sich auch sehr über Lebensmittelprodukte, wie eine Riesen- Nutella oder Ravioli, die besonders Kindern sehr schmecken.

„Ich finde diese Aktion super und freue mich, die Tafel unterstützen zu können“, so die Famila Kundin Sabine Szlezak aus dem Wangerland. Auch die beiden jungen Geschwister Laura und Marieke Stellmach finden es super, dass die Spendenaktion passend zur Weihnachtszeit stattfindet.

Durch die tolle Kooperation der beiden Clubs können unterschiedliche Generationen angesprochen werden. „Diese Aktion macht richtig viel Spaß“, stellte Simon Ritter, Pressesprecher des Leo Clubs fest. Man hätte rundum das Gefühl gehabt, dass die Kunden nach ihrem Kauf sehr glücklich seien.

Insbesondere haltbare Lebensmittel wie Margarine, Tee, Konserven, Zucker oder Nudeln sollen in der Weihnachtszeit an die betreuten Familien ausgegeben werden. Damit die Kunden diese Produkte vor Augen haben konnten, wurde Ihnen im Eingangsbereich von Famila ein kleiner Handzettel als Leitfaden entgegengereicht. „Ich habe mich da in keinster Weise bedrängt gefühlt“, so die Kundin Ute Brinkmann. Im Gegenteil habe ihr dies das Einkaufen erleichtert, um die unterschiedlichen Bereiche des Einkaufswagens zu füllen und damit die tolle Idee zu unterstützen.

Insgesamt war diese Spendenaktion für alle Beteiligten eine wirklich tolle Erfahrung. Es ist nicht auszuschließen, dass es eine derartige Zusammenarbeit für die jeversche Tafel in naher Zukunft noch einmal geben wird, denn „es macht Freude, wenn man helfen kann“.

Bildung als Instrument der Entwicklungshilfe

Da, wo sie herkommen, können viele Menschen noch nicht lesen und schreiben. Viele leben von der Hand in den Mund, in ärmsten Verhältnissen, ohne fließendes Wasser oder elektrischen Strom. Ihre Heimat ist Guatemala, und die vier jungen Leute, die in ihrer farbenfrohen Landeskleidung im Wohnzimmer der jeverschen Ärzte Ulrike und Matthias Vincenz ein wenig verloren wirken, sind der lebendige Beweis dafür, wie nachhaltige und damit gelungene Entwicklungsarbeit aussehen kann: Entwicklungshilfe durch Bildung … Mehr lesen: Zum Artikel 

DSC_8107

Die jungen Mayas Maria, Alma, Irma und Robelio haben dank der Projekts Samenkorn eine berufliche Zukunft, von der sie sonst nur hätten träumen können. © Brigitte Meiners

30 Jahre “Hot Club du Nord”

Wilhelmshaven/Jever – Im Herbst 1981 wurde die Jazzband Hot Club du Nord in Wilhelmshaven gegründet, und bis heute steht sie für Gipsy-Swing nach dem Vorbild des legendären Django Reinhardt. Aus Anlass ihres Geburtstages gibt die Formation am Sonnabend, 10. Dezember, um 20 Uhr in Jubiläumskonzert im “Godewind” in Jever.

Hotclubhistory Von Anfang an beschäftigte sich “Hot Club du Nord” vor allem mit Swingstücken aus der Zeit Django Reinhardts, des damaligen Jazz-Supergitarristen. Die ersten Jahre liefen in wechselnden Besetzungen ab, gespielt wurde zunächst im Jugendheim Kirchreihe in Wilhelmshaven, dann in der Galerie “Perspektive”. Die Zeit war geprägt von Frühschoppen-Auftritten auf der Pumpwerk-Bühne.

Logohotclub In einer weiteren Phase war die Band dann am Südstrand im Café “Seewärts” bei Roland Rath beheimatet, und hier entwickelte sich dann das bekannte Gipsyswing-Jazzfestival “Djangos Promenade”, von dem es über die Jahre immerhin 14 Veranstaltungen mit vielen hochkarätig besetzten internationalen Bands mit insgesamt fast 200 Musikern dieses Genres gab.

Danach kamen die Jahre im “Piratenamüseum” von Roland Rath und viele weitere Stationen: die Happy Jazz Night in Jever, das Altstadtfest, der Fliegerhorst Upjever, das Bürgerhaus Schortens, das Schloss Neuenburg, das Jazzfestival in Bad Zwischenahn, Konzerte in Oldenburg, Worpswede, Bremen, in Marssen und Arnheim in den Niederlanden. Dazu Radiosendungen, Studioaufnahmen und vieles mehr.

Im Laufe der Jahre hat sich die Band ein beachtenswertes, qualitativ hochwertiges Repertoire immer im Idiom der Swingtradition des Quintettes “Hot Club de France” mit Django Reinhardt und Stephane Grapelli erarbeitet.

Seit gut 15 Jahren spielt die Gruppe in der heutigen Stammbesetzung: Michael Müller, Wilhelmshaven (Sologitarre), Werner Schröder, Schortens (Violine, Gesang), Jacek Witkowski, Wilhelmshaven (Klarinette, Saxofon), Ude Lambrecht, Jever (Rhythmus- und Lead-Gitarre), Helmut Geisendorf, Zetel (Bass). Ab und zu stößt als Gast Hartwig Oldenettel, Schortens (Akkordeon) dazu. Freunde des “Zigeunerjazz” dürfen sich schon freuen auf den 10. Dezember, 20 Uhr im “Godewind”.  (Quelle: Ude Lambrecht, Hot Club du Nord)

www.djangos-promenade.de

Stunden der Angst

Das Martyrium der Gefängnistherapeutin Susanne Preusker

Eine Geiselnahme in der JVA Straubing sorgte im April 2009 für bundesweites Entsetzen: Gefängnistherapeutin Susanne Preusker war mehrere Stunden in der Gewalt eines Häftlings, wurde von ihm mit dem Messer bedroht und mehrfach vergewaltigt. Ihr Martyrium hat sie nun in einem Buch verarbeitet. Ungeschminkt schildert Susanne Preusker darin die Tragödie in der JVA, die Todesangst, aber auch, wie sie nach dem Trauma überlebt hat.

Aus diesem Buch liest Susanne Preusker auf Einladung der Fresenia-Loge zu Jever

      am Freitag, 2. Dezember 2011 um 19.30 Uhr im Schützenhof Jever

in einer öffentlichen Veranstaltung. Karten sind an der Abendkasse für € 7,00 erhältlich.

Zum Vorbericht

Gospelkonzert heute Abend abgesagt

Chorleiterin Janine Wilson ist erkrankt

Jever – Das vorweihnachtliche Konzert des Gospelchors Heidmühle heute Abend (30.11.) in Jevers Stadtkirche ist kurzfristig abgesagt worden. Grund ist die Erkrankung der Chorleiterin Janine Wilson, sie liegt mit Grippe darnieder. Das Benefizkonzert sollte der Finanzierung des Klasse-2000-Projekts der Grundschule Tettens dienen, es soll nun zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Der Lions Club Jever als Veranstalter und der Gospelchor Heidmühle bitten dafür um Verständnis.

 

Gospel2

Muss abgesagt und soll nachgeholt werden: Konzert mit dem Gospelchor Heidmühle unter der Leitung von Janine Wilson (Bildmitte). Sie ist erkrankt. © Burlager