Nicht dass es hier in Friesland wirklich jeden Tag nur um Tee, Seehunde, Windmühlen, Kirchenorgeln und Inselfähren ginge. Aber in der Tourismuswerbung können die Klischees gar nicht klischeehaft genug sein, und nett anzuschauen ist es auch. Nicht umsonst steht „Hin und weg“ über dem Video der Deutschen Welle über Ostfriesland: Seehunde, Tee und Windmühlen
Kategorie: Friesland
Tag 11 | Karl Marx
Ein Tweet machte gestern Furore, weil ein Twitterer auf Google Maps entdeckt hatte, dass da der Theodor-Heuss-Platz am Kaiserdamm in Berlin als „Adolf-Hitler-Platz“ verzeichnet ist. Umgehend behob Google die Panne, doch die Diskussion darüber dauerte an. So meldete der „Tagesspiegel“, dass Google auch ein „Stalin“-Problem habe. Wer „Stalinstadt“ in die Suchmaske von Maps eingebe, lande in Eisenhüttenstadt, das bis 1961 nach dem sowjetischen Diktator benannt war.
Doch nicht jeder ehemalige Promi, dessen Weg in die Irre führte, wird tatsächlich aus den Straßenverzeichnissen getilgt. Wer auf die Idee kommt, „Karl-Marx-Platz“ zu googeln, der wird unter anderem in der Gemeinde Sande in Friesland fündig. Dort gibt es einen Ort, die einstige Arbeitersiedlung Cäciliengroden, in dem alle Straßen nach Sozialisten, Kommunisten und Gewerkschaftlern benannt sind, also nach Friedrich Ebert, Walther Rathenau, Kurt Schumacher, Carl Legien, Carlo Schmidt, aber eben auch nach Karl Marx. Bevor nun jemand auf die Idee kommt, Google Maps einen weiteren Fehler vorzuhalten: Der Karl-Marx-Platz heißt wirklich so, immer noch, und der Rat der Gemeinde Sande hat das vor Jahren auch ausdrücklich bekräftigt. Der Kommunismus hat ausgedient. Karl Marx bleibt!
Tag 7 | Ein Buch
Axel Bürgener lernte ich auf einer langen Autofahrt kennen. Ein Heeresgeneral a. D., der so aussieht und spricht wie ein Heeresgeneral a. D. – ein Mann mit scharfen Konturen, entschiedenen Ansichten, klarer Aussprache, befehlsgewohnter Stimme. Eine Weile redeten wir über seine Bundeswehrkarriere, seine Ansichten über die Notwendigkeit und Aufgaben des Militärs, über internationale Konflikte und über Politik, schließlich auch über meinen Beruf, den Journalismus. Die Fahrt war wirklich lang. Irgendwann sprachen wir über die prächtigen Wolkenbilder an diesem Sommertag, über Fotografie, über die Liebe zur Natur, über Tierschutz, über seinen Hund, sein Pferd, über Katzen und Vögel, über die Liebe zur norddeutschen Landschaft, über unsere Familien. Wie sehr kann ein erster Eindruck täuschen.
Vor wenigen Wochen hat Axel Bürgener mir sein neues Buch geschickt. „Wangerland von oben“ heißt es. Der Heeresgeneral ist in die Luft gegangen, hat Strände, Watt, Priele, Binnentiefe, Häfen, Dörfer, Burgen, Gehöfte, Schiffe, Boote und Robben aus der Vogelperspektive fotografiert. Zusammen mit seinem Nachbarn Klaus Siewert, einem renommierten Sprachforscher, hat er ein wunderschönes Buch daraus gemacht. Siewert stellte die Gedichte zusammen, die die einzelnen Fotos illustrierten, Klassiker von Goethe bis Mörike, aber auch viel Unbekanntes, Überraschendes darunter. „Impressionen aus dem Land zwischen den Gezeiten“ heißt das Buch im Untertitel, der nicht zuviel verspricht. Es geht um die unerfindlichen Sehnsüchte der Menschen und ihre Liebe zum Meer und dem Land, das sie ihm in Jahrhunderte abgerungen haben. Ich habe mich über das Geschenk eines Freundes gefreut. (Verlag Auf der Warft, Wiarden – Hamburg – Münster 2013, ISBN 978-3-939211-70-9)
Tag 6 | Ballou

„Ich habe nie vergessen, woher ich komme“, hat Gerd Brandt in einem Interview mit dem NDR gesagt. Stimmt. Zum Beispiel war er mal Stadtjugendpfleger in Jever in jener Zeit, als die Jugend ein wenig rebellischer war als heute, und leitete das erste Jugendzentrum in der Stadt. Das hatten sich die jungen Leute regelrecht erkämpft. Ein „autonomes“ Jugendhaus wollten sie damals, in das die Erwachsenen nicht reinreden sollten, und den rebellischen alten Juden Fritz Levy wählten sie in den JZ-Beirat. Wilde Zeiten waren das, und ein bisschen wild sieht „Ballou“, wie Gerd Brandt sich schon damals rufen ließ, ja auch heute noch aus. Kaum zu glauben, dass der Folk-Barde bereits für sein „Lebenswerk“ geehrt wird. Am 24. Januar wird ihm der Wilhelmine-Siefkes-Preis der Stadt Leer verliehen. Eine größere Ehre kann jemandem, der sich das Plattdeutsche auf die Fahne geschrieben hat, kaum zuteil werden. Wer hätte das gedacht, als „Ballou“ mit seinen jungen Leuten Jever in Wallung brachte. NDR-Bericht
Radio Nordseewelle will in Ostfriesland senden
Ostfriesland – Ein neuer Radiosender geht auf der ostfriesischen Halbinsel an den Start, „Radio Norseewelle“. Die Niedersächsische Landesmedienanstalt hat dem Bewerber Radio Nordseewelle GmbH & Co. KG in ihrer Versammlung am 18. Dezember 2013 lokale UKW-Frequenzen in der Region Ostfriesische Inseln / Küstenstreifen zugesprochen. Nach dem rundfunkrechtliche Zulassungs- und Zuweisungsverfahren muss allerdings noch die Frequenzzuteilung durch die Bundesnetzagentur erfolgen, bevor Radio Nordseewelle an den Start gehen kann. An dem künftigen Sender ist laut einer Pressemitteilung der Landesmedienanstalt die Zeitungsgruppe Ostfriesland (ZGO) mit knapp einem Viertel beteiligt, sie gibt auf der Halbinsel unter anderem die Ostfriesen-Zeitung (Leer), die Ostfriesischen Nachrichten (Aurich) und den General-Anzeiger (Rhauderfehn) heraus. Laut Landesmedienanstalt sind Gesellschafter der Nordseewelle folgende Anteilseigner: 28,1 % Rechtsanwalt Frank Wilken, Leer, 24,9 % ZGO Zeitungsgruppe Ostfriesland GmbH, Leer, 17,0 % TBD Technische Baudienstleistungen GmbH & Co. KG, Friedeburg, 17,0 % Holger Franz, Leer, 13,0 % Joachim Klemm, Leer.
„Kauf ein Teil mehr“ für die Kunden der Tafel
Lions und Leos sammeln an diesem Sonnabend am Sonnabend bei Famila
Lebensmittelspenden für bedürftige Familien. Die Aktion läuft schon zum dritten Mal.

Jever – Menschen aus der Region helfen Menschen in der Region – deshalb hat die Arbeit der Tafeln, die bedürftige Menschen mit Lebensmitteln unterstützen, so großen Charme. Und deshalb kamen die beiden ersten Aktionen des Lions-Clubs Jever und des Leo-Clubs Jever „Achtern Diek“ in den vergangenen zwei Jahren auch so gut an. An diesem Sonnabend ist es wieder so weit, die beiden Serviceclubs bitten die Kundinnen und Kunden im Famila-Markt in Jever: „Kauf ein Teil mehr“.
Die hier beschriebene Aktion ist Vergangenheit, sie war ein großer Erfolg. Kunden des Famila-Marktes haben am Sonnabend 27 prall gefüllte Einkaufswagen mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln für die Tafel gespendet.
Etwa 25 Lions, Leos und Helfer der Tafeln Jever und Hohenkirchen werden die Passanten in der Eingangshalle ansprechen, Handzettel mit den erbetenen Waren verteilen (zum Beispiel H-Milch, Margarine, Butter, Kaffee, Tee, Konserven, Zucker, Mehl, Marmelade, Nutella) und in der Kassenzone die Spenden entgegennehmen. 2011 und 2012 kamen so jeweils mehr als zwei Dutzend prall gefüllter Einkaufswagen mit Lebensmitteln zusammen. Gestern stellten Organisator Martin Schadewald und Präsident Jan Scherf für den Lions Club, der stellvertretende Präsident der Leos Tim Ritter und Leo-Mitglied Tom Thomssen, Tafel-Vorsitzende Luise Eden und stellvertretender Marktleiter Mario Gembler die diesjährige Aktion vor.
Luise Eden betonte, wie willkommen diese Spenden kurz vor Weihnachten seien, sie kommen fast 170 Familien in Jever und etwa 60 in Hohenkirchen zugute, darunter viele mit Kindern und neuerdings eine zunehmende Zahl von Asylsuchenden, die Friesland zugewiesen wurden. Die gespendeten Waren sollen dann schon ab nächster Woche nach und nach an die Kunden der Tafel ausgegeben werden. Viele seien wirklich darauf angewiesen, so Luise Eden. Dabei sei der schwierigste Schritt für viele Menschen, sich überhaupt zu trauen, zum ersten Mal zur Tafel zu gehen. Niemand müsse aber mit dem Gefühl kommen, Bittsteller zu sein. Die Aktion bei Famila läuft an diesem Sonnabend von 9 bis 18 Uhr.
Der lange Weg von Jever nach Babelsberg

Foto (c): Helmut Burlager
Der Tatort-Regisseur Nicolai Rohde hat seine Wurzeln in Friesland
Als am 6. Oktober im Vorspann des „Tatorts“ aus Ludwigshafen der Name des Regisseurs über den Bildschirm lief, hat niemand an Jever gedacht. Es sei denn, er wüsste, dass Nicolai Rohde früher einen anderen Namen trug. In einer anderen Zeit, in einer anderen Welt als die, in der er heute lebt, wuchs er nämlich als Nico Görs auf. In Jever, an der Schlachte. Nach langer Zeit kehrte der Filmemacher jetzt dorthin zurück. Erzählte von seinem langen Weg von Jever nach Babelsberg. Mehr lesen…
Eine Reise ins jüdische Ostfriesland
Broschüre lässt den einst so lebendigen Alltag der Juden in Ostfriesland wieder gegenwärtig werden
Aurich – Unter dem Titel „Reise ins jüdische Ostfriesland“ hat die Ostfriesische Landschaft eine Broschüre veröffentlicht, mit der das einst so lebendige jüdische Leben in Ostfriesland wieder gegenwärtig wird. Anlass der Publikation ist die Pogromnacht vom 9. November 1938, die sich zum 75. Mal jährt. Durch die Veröffentlichung wird es möglich, sich auf die Spuren jüdischen Lebens auf der gesamten Ostfriesischen Halbinsel zu begeben.

Foto (c): Jantje Appel
Auf den 67 Seiten der Broschüre können interessierte Leser auf viele Informationen und Veranstaltungsangebote zur jüdischen Kulturgeschichte in der Region zugreifen. Darin findet man auch 14 allgemeine Informationen, beispielsweise über das jüdische Gemeinde- oder Alltagsleben. Beschreibungen für individuelle Rundgänge zu 13 historischen Stätten vervollständigen die Entdeckungsreise durch das jüdische Ostfriesland. Persönlichkeiten, Alltagsgeschichten und Ereignisse aus Weener oder auf Norderney sind dort genauso aufgeführt, wie der jüdische Friedhof in Jever oder ein Rundgang durch Wilhelmshaven. Die Schrift erzählt auch von besonderen jüdischen Persönlichkeiten, wie der gebürtigen Norderin Recha Freier, die Tausenden jüdischen Kindern zur Flucht nach Palästina verhalf oder dem Schützenkönig Simon Oppenheimer, der 1902 von der Schützencompagnie Esens von 1577 zu ihrem König gekürt wurde.
21 Kultureinrichtungen, davon neun Museen und fast alle ehemaligen Synagogenstandorte, zeigen in ihren Ausstellungen und Projekten, wie ein Thema aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet werden kann. Eine musikalische Besonderheit bildet die Konzertreihe der Folkgruppe „Laway“. Das Ensemble präsentiert erstmals die vertonten Verse des Holocaust-Überlebenden Iakovos Kambanellis auf Plattdeutsch, der Sprache, welche auch die ostfriesischen Juden sprachen.
Insgesamt neun von zehn Kultursparten sind bei dem Kooperationsprojekt „Reise ins jüdische Ostfriesland“ vertreten. „Gerade die Zusammenarbeit unterschiedlichster kultureller Bereiche hat uns bei diesem Projekt überzeugt und deshalb haben wir dieses gerne gefördert“, so Dr. Kathrin Höltge, Referatsleiterin beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur.
Eine ganz besondere Auszeichnung erhielt das Ausstellungsprojektes „Haggadah, Kunst zum jüdischen Pessach-Buch“, das in der Knesset, dem Parlament des Staates Israel im Mai 2014, präsentiert wird.
„Reise ins jüdische Ostfriesland“ ist ein großes gemeinsames Projekt im Rahmen des dritten kulturtouristischen Themenjahres „Land der Entdeckungen 2013“. Dieses umfasst die gesamte Ostfriesische Halbinsel; vom Ammerland bis zu den Inseln, vom Dollart bis zum Jadebusen. „Mit der Broschüre ist uns die Stärkung der Vernetzung und die regionenübergreifende Zusammenarbeit besonders gelungen“, so Helmut Collmann, Präsident der Ostfriesischen Landschaft. „Die Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet, England und den Niederlanden ermutigen uns, auf diesem Weg weiter zu gehen“, so Collmann weiter.
Lions Clubs unterstützen die Seenotretter
Tonnen an Münzen für den guten Zweck
Jever – Seit der Einführung des Euro klimpern nicht mehr ganz so viele Fremdwährungs-Münzen in den Portemonnaies von heimkehrenden Urlaubern, doch immer noch bringen Reisende genug Hartgeld aus fremden Ländern mit nach Deutschland, dass sich das Einsammeln lohnt. Das tut der Lions-Club Jever unter der Federführung seines Mitglieds Udo König seit mittlerweile mehr als 25 Jahren, und die Spendenbüchsen mit dem Logo der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die König in Bankfilialen aufstellt, werden immer noch gut gefüttert.

Der Präsident des Lions-Clubs, Jan Scherf, übergab dem Leiter des Informationszentrums Nordwest der DGzRS, Hans-Joachim Katenkamp, am Mittwochabend in Jever eine weitere große Spende der Lions. Die hatten das ohnehin gute Ergebnis der Sammlung noch einmal aufgestockt, und die Freunde aus dem holländischen Partnerclub in Emmen, die Mittwoch in Jever zu Gast waren, spendierten 250 Euro obendrauf, sodass Katenkamp 3250 Euro für die Arbeit der Seenotretter in Empfang nehmen konnte. Im Laufe der Zeit hat die Sammlung der Lions einige Tonnen an Fremdwährung erbracht. Die Münzen werden bei einer englischen Firma gezählt und getauscht, und über die Jahre sind so mehr als 48000 Euro für den guten Zweck zusammengekommen.
Die DGzRS finanziert ihre wichtige Arbeit, bedrohten Menschen auf See rasche Hilfe zu bringen, ausschließlich aus Spenden. Die Fremdwährungsaktion der Lions läuft weiter. Ausländische Münzen, aber auch Eurobeträge können in die markanten Sammelschiffchen der DGzRS oder in die speziellen Sammeldosen der Lions bei den Banken eingeworfen werden. Hans-Joachim Katenkamp dankte allen Spendern und den Mitarbeitern von Banken in Friesland, die sich beteiligt haben.
Der Mann, der zweitausend Katzen malte
Christoph Hinz arbeitete fünf Jahre an seinem Katzenwerk
Jetzt sind die ersten Bilder als Kalender erschienen

Jever – Wirklich Großes schafft nur, wer ein bisschen verrückt ist. So verrückt zum Beispiel, trotz eines stressigen, den Tag ausfüllenden Berufes jeden Morgen um fünf Uhr aufzustehen, um eine Katze zu malen. 365 Tage im Jahr, fünf Jahre lang, eine Katze nach der anderen, eine schöner als die andere. Und zwar erst einmal nur für sich selbst. Erst als Christoph Hinz, um den es hier geht, eine gewisse Übung darin hatte, zeigte er das eine oder andere Bild her. Die Zeitung – seine Zeitung, das Jeversche Wochenblatt, bei der er als Redakteur arbeitet – schrieb zweimal darüber, doch darüber hinaus hat der Katzenmaler nie eines seiner Werke publiziert oder ausgestellt. Erst nach Abschluss dieser Schaffensphase und nach beträchtlichem Drängen anderer ist das jetzt passiert. Seit wenigen Wochen ist er im Verkauf, der immerwährende Wandkalender für Katzenliebhaber: „Katzen Zeit“.
Die Idee, ein Dutzend der nach Tausenden zählenden Katzenbilder zu einem Kalender zu verarbeiten, haben Christoph Hinz und die Fresenia-Loge zu Jever für einen guten Zweck umgesetzt: Der Überschuss aus dem Verkauf soll dem Verein Tierschutz Aktiv e. V. und dem Integrationsprojekt der Academy of Dance zugute kommen. Aus Sicht der Loge passt das prima: Die einen schützen Katzen und andere Tiere, die anderen gehen schon mal in Katzenkostümen auf die Bühne, um zu tanzen.
Katzen haben es Christoph Hinz schon immer angetan. Er lebt seit vielen Jahren mit Katzen und hat sich lange aktiv im lokalen Tierschutz engagiert. Im Jahr 2007 beschloss er dann, Katzen zu zeichnen. Am 1. Januar 2008 setzte er sich zum ersten Mal an den heimischen Küchentisch und zeichnete eine Katze. Ab dann jeden Tag eine – bis zum 31. Dezember 2012. „Ich habe das Zeichnen nie gelernt und musste mir die Grundlagen während des Projektes erst aneignen“, erzählt er.
Dafür reichte das ursprünglich geplante eine Jahr nicht aus, es wurden fünf Jahre, in denen er sich weiterentwickelte. Seine Modelle waren natürlich die eigenen Katzen, aber da Katzen nicht still halten, bediente er sich auch zahlreicher eigener und fremder Fotos, um sich dem Wesen dieser Tiere anzunähern. Er zeichnete mit Tinte und Feder, Aquarellfarben und Espresso. In den frühen Morgenstunden oder in der späten Nacht holte er sich seine Pinsel, Stifte und Farben. Die so entstandene Serie umfasst 1827 Blätter. Mit den Zeichnungen, die Christoph Hinz nebenher produzierte, kommt er auf gut 2000 Arbeiten.
Gemeinsam mit der Fresenia Loge zu Jever traf Hinz eine Auswahl für diesen immerwährenden Wandkalender. Nun liegt der Kalender also vor: ein farbenfroher Begleiter durchs Jahr, der immer wieder neu aufgeschlagen werden kann und zwei großartige Projekte unterstützt. Um Katzen geht es nicht nur bei den monatlichen Motiven, Christoph Hinz hat jeweils auch kleine Texte zur Verfügung gestellt, in denen er über die eigenen Katzen und die Spuren berichtet, die sie im Leben der Menschen hinterlassen.
Katzen Zeit – ein immerwährender Kalender |Format A 3 | Herausgeber: Fresenia Loge zu Jever, I.O.O.F | Wittmunder Straße 2 | Herstellung: werbungundco | ISBN: 3-87542-081-4 |
Preis: 11,90 € | Auflage: 1000
