Friesland will Liquid Feedback einführen

Kreisausschuss hat sich für „LiquidFriesland“ ausgesprochen

Jever – Der Kreisausschuss des Landkreises Friesland hat sich in seiner Sitzung am Mittwoch, 23. Mai, für den Einsatz der Software LiquidFeedback zur Online-Bürgerbeteiligung ausgesprochen. Mit dieser einstimmigen Entscheidung des zweithöchsten Kreisgremiums steht nun nur noch das Votum des Kreistages am 11. Juli aus. Die Kreisverwaltung plant, für eine umfassende und konstruktive Online- Bürgerbeteiligung als erste Kommune bundesweit die Software LiquidFeedback einzusetzen.

„Das war heute ein starkes Signal für Transparenz und Bürgerbeteiligung“, sagte Frieslands Landrat Sven Ambrosy nach der Sitzung. „Ich hoffe für meine Idee auch auf eine breite Mehrheit im Kreistag, und dann könnte es schon im Herbst losgehen.“ Das Programm LiquidFeedback ist nach Ansicht der Kreisverwaltung das am weitesten entwickelte Programm, das zur Online-Bürgerbeteiligung verfügbar ist und gleichzeitig dasjenige, das dem Bürger am meisten Möglichkeiten bietet. „Wir wollen nicht das zigste vollgeschriebene Forum, wir wollen ein Abstimm-Instrument, das die Kreispolitik um ein breites Meinungsspektrum und neue Initiativen unserer Bürgerinnen und Bürger bereichert“, so Landrat Ambrosy. In dem Portal könnten Bürgerinnen und Bürgern sowohl über eigene Initiativen als auch über Vorlagen der Kreisverwaltung abstimmen.

Ergebnisse und Anregungen aus dem Portal, das „LiquidFriesland“ heißen soll, würden nach klar definierten Regeln in die verbindlichen Entscheidungen der ehrenamtlichen Politik einfließen. Anleitungen online wie offline würden die Einführung von LiquidFriesland begleiten, um Nutzer mit dem neuen zusätzlichen Angebot vertraut zu machen. „Schon immer haben sich unsere Bürgerinnen und Bürger an Politik beteiligt, sie schreiben uns, sie nehmen an Sitzungen teil, sie rufen uns an. LiquidFriesland wird ein zusätzlicher Kanal für diese Beteiligung, der durch seine Transparenz hoffentlich zusätzliche Beteiligung anzieht. Vom einfachen einmaligen Klick bis zu eigenen Anträgen kann hier jeder soviel beisteuern, wie er mag und Zeit hat“, so Landrat Ambrosy.

www.friesland.de  | Twitter: twitter.com/landkreisfri

Afrika – mon amour?

Nordwestradio unterwegs über das Afrikabild in den Medien

Afrikas Zukunft, die Kinder. Welches Afrikabild vermitteln die Medien? Darum geht es in einer Livesendung von Nordwestradio.
Foto (c): Helmut Burlager

Bremen – Nordwestradio sendet am Freitag, 25. Mai 2012, von 15.05 bis 16.00 Uhr den Beitrag „Afrika – mon amour?“. Die Live-Sendung wird aus dem Bremer Presse-Club im Schnoor übertragen.

„Afrikabilder – Zum Afrika-Diskurs in deutschen Medien“ ist das Thema eines viertägigen Kongresses vom 30. Mai bis 2. Juni, den die Universität Bremen und die Bildungsvereinigung „Arbeit und Leben“ veranstalten. Bereits vorher ist der oftmals so bezeichnete „vergessene Kontinent“ Gegenstand einer Diskussionsrunde mit vier Bremer Afrika-Kennern. Ergänzend zu der Uni-Tagung geht es dabei auch um wirtschaftliche Fragen, die Afrika besonders betreffen – zum Beispiel die Folgen der Finanzmarktkrise und Rohstoff-Spekulationen. Darüber diskutiert „Nordwestradio unterwegs“ am Freitag im Bremer Presse-Club.

Teilnehmer der Gesprächsrunde mit Nordwestradio-Moderator Theo Schlüter sind:

  • Dr. Margrit E. Kaufmann, Kulturwissenschaftlerin Uni Bremen
  • Elombo Bolayela, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft, gebürtiger Kongolese
  • Prof. Dr. Karl Wohlmuth, Wirtschaftswissenschaftler Universität Bremer, UN-Berater
  • Manfred Weule, Organisator der Afrika-Tage von der Bildungsvereinigung „Arbeit und Leben“

Die Veranstaltung ist öffentlich. Gäste sind herzlich willkommen. Nordwestradio ist ein Programm von Radio Bremen, als Live-Stream hier: Nordwestradio

                     

Der kürzeste Linienflug der Welt …

Inselflieger
Linienflug nach festem Fahrplan, kurzer Start, kurze Reise, kurze Landung. Von Harle nach Wangerooge geht es in wenigen Minuten. (c) Helmut Burlager

Wangerooge-Harle, die Inselflieger . Und hier kann man schon mal mitfliegen:

 

Der Inselflieger über dem Wattenmeer. Nur wenige Minuten dauert der Flug von Harle nach Wangerooge. (c) Helmut Burlager

Umweltverbände: Ems und Dollart im Blick

Deutsche und niederländische Organisationen arbeiten zusammen
für eine ökologische Sanierung des Emsästuars

Leer/Emden, 9. Mai 2012 – Am 25. April 2012 trafen sich die Spitzen deutscher und niederländischer Natur- und Umweltorganisationen um die aktuelle ökologische Lage des Emsästuars miteinander zu besprechen. Von deutscher Seite waren der Landesvorsitzende des NABU Niedersachsen e.V., der Geschäftsführer des BUND Niedersachsen e.V. sowie Vertreter des WWF Deutschland zugegen. Von niederländischer Seite war eine Delegation der Koalition Wadden Natuurlijk, darunter die Natuur en Milieufederatie Groningen (Dachverband von ca. 50 Natur- und Umweltschutzorganisationen der Provinz Groningen) die Waddenvereniging, Stichting Groninger Landschap, Stichting WAD sowie Staatsbosbeheer anwesend.

Die teilnehmenden Organisationen haben beschlossen, in der kommenden Zeit intensiver zusammen zu arbeiten, um der komplexen Situation an Ems und Dollart gerecht zu werden und eine ökologische Sanierung zu erreichen.

Gemeinsame Forderung nach einer ökologischen Sanierung

Alle Umwelt- und Naturschutzorganisationen, die sich derzeit für die Ems engagieren, vertreten den Standpunkt, dass eine ökologische Sanierung des Emsästuars längst überfällig und dringend notwendig ist. Die Meldung weiter Teile des Emsästuars als Natura2000-Gebiet sollte für alle verantwortlichen Behörden, Anlieger und Nutzer Anlass sein, sich sehr ernsthaft mit der Regeneration der Ems zu befassen. In Deutschland wie auch in den Niederlanden sind die Verantwortlichkeiten für die Ems über eine ganze Reihe unterschiedlicher Behörden und Regierungsebenen verteilt. Letzteres führt immer wieder dazu, dass sich der Suchprozess nach ökologischen Lösungen für die Ems verzögert und in einem Mangel an Entschlusskraft versandet.
Carl-Wilhelm Bodenstein-Dresler vom BUND Niedersachsen betont die Notwendigkeit einer ökologischen Aufwertung der Ems „Es muss ein schlüssiges Gesamtkonzept für die Ems her, um den derzeit katastrophalen Zustand zu verbessern“ so Bodenstein-Dresler. Hierfür werden große Anstrengungen notwendig sein. „Grundsätzlich muss mehr in die ökologische Sanierung und Renaturierung des Emsästuars investiert werden. Dafür benötigen wir entschlussfreudigere Regierungen und weiterhin ein sehr entschiedenes Auftreten der Natur- und Umweltschutzorganisationen“, so Dr. Holger Buschmann, vom NABU Niedersachsen. Dabei wird es hilfreich sein, wenn die Umweltorganisationen links und rechts der Deutsch-Niederländischen Grenze mit einer Stimme sprechen. „Es wird in Brüssel nicht zu überhören sein, wenn Niederländer und Deutsche mit einer Stimme geltendes europäisches Naturschutzrecht für den Schutz und die Wiederherstellung des Ems-Dollart-Ästuars einfordern“, ergänzt Beatrice Claus vom WWF Deutschland.

Ökologie und Wirtschaft im Gleichgewicht

„Die Natur interessiert sich nicht für Landesgrenzen und auch wirtschaftliche Belange sind in zunehmendem Maße international organisiert. Darum wird es auch für uns immer wichtiger, grenzübergreifend zusammen zu arbeiten“, so  Arjan Berkhuysen von der Waddenvereniging. „Unsere Erfahrung ist, dass Wirtschaftsunternehmen an der Ems sich langsam aber sicher bewusst werden,  dass eine widerstandsfähige, intakte Emsnatur Grundvoraussetzung dafür ist, dass auch die Wirtschaft in der Region auf Dauer florieren kann. Der heutige schlechte ökologische Zustand des Ästuars wird für die Wirtschaft mehr und mehr zu einem Problem. Es drohen Einschränkungen und ökonomische Verluste. Alle Anstrengungen, die ökologische Lage des Emsästuars zu verbessern, sind darum zunehmend auch im Interesse der Wirtschaft“ so Siegbert van der Velde der niederländischen Natuur en Milieufederatie Groningen.

Natur und Landschaft im Emsästuar sind einzigartig und auch aus internationaler Sicht besonders wertvoll. Gleichzeitig wird das Ästuar so stark von wirtschaftlichen Entwicklungen bedroht, dass die Ökologie aus dem Gleichgewicht geraten ist. Durch den Verbau von Ufern und das Vertiefen der Fahrrinnen wurden Tideverhältnisse, Strömungsgeschwindigkeit, Sauerstoff und Salzgradient des Emsästuar so stark negativ beeinflusst, dass kaum noch ein Leben für Fische und andere Lebewesen im Fluss möglich ist.

Die Deutsch-Niederländischen Natur- und Umweltschutzorganisationen werden gemeinsame Ziele und weitere gemeinsame Schritte an der Ems abstimmen.

Quelle: Pressemitteilung des NABU Niedersachsen

Darf man Pressefotografen schlagen?

Prozessbeteiligter hat sich mit Schlag gegen Pressekamera zur Wehr gesetzt
Richter sagt: Ablichtung auf dem Gerichtsflur war rechtswidrig

Nürnberg – Ein Bildreporter kann sich nicht damit herausreden, ein nach Paparazzi-Art gegen den ausdrücklichen Willen des Betroffenen aufgenommenes Foto würde ja bei der späteren Veröffentlichung durch einen Balken vor der Augenpartie verfremdet werden. Die unerlaubte Abbildung bleibt weiterhin das Bildnis des Aufgenommenen, auch wenn der nur durch einen beschränkten Personenkreis zu identifizieren ist. Das hat das Oberlandesgericht Hamburg klargestellt  (Az. 3 – 14/12). Und in dem Revisionsverfahren ausdrücklich das Verhalten eines Mannes als Notwehr und damit rechtmäßig bewertet, der sich auf einem Gerichtflur der Ablichtung durch eine Pressefotografen mit einem Schlag gegen dessen Kamera widersetzte.

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline (www.anwaltshotline.de) berichtet, sollte vor dem Amtsgericht Hamburg-Wandsbek ein Nachbarschaftsstreit verhandelt werden, bei dem es wegen eines Hundes zur Körperverletzung gekommen war. Als der Angeklagte im Treppenhaus des Gerichts erschien, begann ein dort postierter Pressefotograf ihn aufzunehmen. Der ließ sich von seinem Blitzlichtgewitter auch nicht von dem ihn lautstark dazu auffordernden Opfer abhalten. Da schlug der erboste Mann schließlich zu und traf die Kamera vor dem Gesicht des Reporters, der etliche Blessuren an Nase und Gebiss davontrug. Das wertete der Paparazzi als unerlaubten Eingriff in die Pressefreiheit und wollte sein „Fotomodell“ wider Willen wegen erheblicher Körperverletzung bestraft sehen.

Zu Unrecht allerdings, wie Hamburgs Oberlandesrichter betonten. Bei einer im Bereich der Kleinkriminalität liegenden Straftat ist ein Überwiegen des Informationsinteresses der Öffentlichkeit an einer Abbildung des Angeklagten regelmäßig ausgeschlossen. „Und schon das unerlaubte Herstellen eines Bildes verstößt nach allgemeiner Rechtsprechung gegen das von der Verfassung garantierte Persönlichkeitsrecht, weil bereits mit der unerwünschten Aufnahme das Bildnis in der konkreten Form der Kontrolle und Verfügungsgewalt des Abgebildeten entzogen wird“, erklärt Rechtsanwalt Jörg-Matthias Bauer (telefonische Rechtsberatung unter 0900/1875000-0 für 1,99 Euro pro Minute).

Ein davon Betroffene ist beim rechtswidrigen Anfertigen von Bildnissen auf dem Gerichtsflur zur Notwehr berechtigt. Er muss sich nicht darauf beschränken, sein Gesicht zu verdecken, sondern darf eine Verteidigung wählen, die den Angriff sofort und endgültig beendet. Der Schlag gegen die Kamera war laut hanseatischem Richterspruch grundsätzlich geeignet, das rechtswidrige Fotografieren zu beenden. Zumal dem Mann nach seinem fruchtlosen verbalen Widerspruch offenbar kein milderes Mittel mehr zur Verfügung stand.

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Anwalts-Hotline

Nordsee GmbH startet WattWiki

Die Aufzeichnung persönlicher Geschichten beginnt

Friesland – Die Suche nach neuen Geschichten und Erzählungen geht jetzt erst richtig los: Ausgestattet mit technischem Equipment reisen die Watt-Reporter Dennis Briddigkeit und Simon Baumann vom 8. bis 25. Mai 2012 in einem Wohnmobil die niedersächsische Nordseeküste entlang. Hier sind sie auf der Suche nach interessanten Menschen, die ihnen von verborgenen Mythen, skurrilen Erlebnissen und ihren persönlichen Geschichten berichten. Alle Interviews werden per Video aufgezeichnet und auf der Website www.watt-wiki.com eingestellt. So geraten die Geschichten der Menschen vor Ort nicht in Vergessenheit und werden für alle nachfolgenden Generationen festgehalten. Wie die Erlebnisse von Edda Poppinga, der Weltmeisterin im Krabbenpulen: www.watt-wiki.com/2012/04/die-erste-geschichte-im-watt-wiki/

Startschuss für das WattWiki-Archiv
Mit der Tour der Watt-Reporter beginnt ein einzigartiges Augenzeugenprojekt: In der mehrwöchigen Expedition fangen Dennis Briddigkeit und Simon Baumann das Lebensgefühl der Menschen am Wattenmeer ein und archivieren es online. Mit dem Projekt hält die Nordsee GmbH zusammen mit ihren niederländischen Partnern aus dem TOEKOMST-Förderprojekt, Marketing Groningen und Provinsje Fryslan, die Wattenmeer-Geschichten für alle Menschen fest.

Das WattWiki wird zum Gedächtnis der Region
Mit der Entdeckungsreise der Watt-Reporter entsteht die Grundlage für das WattWiki – einer Plattform von den Menschen für die Menschen. Anschließend ist jeder gefragt, seine Wattenmeer-Erzählung zum WattWiki beizutragen. Damit schaffen die TOEKOMST-Partner eine personalisierte Sozial- und Kulturgeschichte des Lebens mit und am Wattenmeer. Regelmäßige Updates über den Aufenthalt der Watt-Reporter und ihrer persönlichen Eindrücke sind auf der Website und auf www.facebook.com/wattwiki abrufbar.

Quelle: Nordsee GmbH

DJV-Preis soll couragierte Journalisten würdigen

Bad Zwischenahn/Hannover – Mit einem „Preis für journalistische Courage“
will der Landesverband Niedersachsen im Deutschen Journalistenverband (DJV)
künftig die Arbeit von Journalisten und Journalisten würdigen, die von
außergewöhnlicher Courage geprägt ist. Auf dem Journalistentag des DJV in
Bad Zwischenahn (Landkreis Ammerland) haben die fast 50 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer aus ganz Niedersachsen an diesem Wochenende die Vergabe des mit
1000 Euro dotierten Preises beschlossen.

Der Preis soll zum ersten Mal an die Redakteurinnen und Redakteure der
„Allgemeinen Zeitung“ in Uelzen vergeben werden, die über die Taten der so
genannten „Douglas-Bande“ berichtet haben. Die Kolleginnen und Kollegen
seien dabei Opfer massiver Einschüchterungsversuche von Familienangehörigen
der Täter geworden, berichtete DJV-Landesvorsitzender Frank Rieger. Nach der
Festnahme von fünf Tätern, die in Uelzen Bürger verprügelt und Geschäfte
überfallen haben sollen, seien Journalisten, die über den Prozess
berichteten, massiv unter Druck gesetzt worden, kritisierte Rieger.

Mit den Tarifauseinandersetzungen im Zeitungsbereich auf Bundesebene im
vergangenen Jahr und den Diskussionen über den „Wert des Journalismus“
beschäftige sich Ulrike Kaiser, stellvertretende DJV-Bundesvorsitzende, in
ihrem Grußwort. Sie kritisierte die zunehmende Abwertung des Berufes bei
gleichzeitg steigenden Anforderungen. Auch gebe es immer weniger
Bereitschaft, für professionelle Informationen auch angemessene Preise zu
zahlen. Betriebswirtschaft rangiere vor Journalismus, bedauerte Kaiser und
forderte eine gesellschaftliche Diskussion, was Journalismus heute wert ist.

Man werde nicht tatenlos zusehen, wenn Verleger in Ostfriesland, wo 20
Mitarbeiter entlassen werden sollen, oder in Oldenburg, wo die
Geschäftsführer der „Nordwest-Zeitung“ nur wenig Bereitschaft zum Abschluss
eines Haustarifvertrages zeigen, mit ihrem Sparkurs bewusst journalistische
Qualität aufs Spiel setzen. Der DJV werde nicht schweigen, wenn die
Pressefreiheit weiter eingeschränkt werde, kündigte Kaiser an.

Quelle: Pressemitteilung des DJV Niedersachsen

Lebendig auf den Scheiterhaufen

Hexenprozesse im Jeverland – bewegender Vortrag im Schlossmuseum

Jever – Im Jahr 1592 ist es in Jever zu einem regelrechten Massenprozess gekommen, nach dessen Abschluss 13 Frauen und zwei Männer hingerichtet wurden. Ein Hexenprozess, und die nach schwerer Folter verurteilten wurden auf grausame Weise hingerichtet. Über diesen und andere Hexenprozesse im Jeverland berichtete Prof. Dr. em. Almuth Salomon in einem Vortrag vor dem Jeverländischen Altertums- und Heimatverein. Aberglaube, Liebe, Missgunst, Neid und Habsucht – solcherart waren die Zutaten der spektakulären Verfahren, aus denen es für die Angeklagten kein Entrinnen gab. Ein interessanter Bericht über den Vortrag, Verfasser Jörg Stutz, ist hier nachzulesen: Jeversches Wochenblatt